Fachbegriffe

Zwiebelprinzip

Das Schichten- oder Zwiebelprinzip ist das Bekleidungssystem.
Gemeint ist damit, wenn zwei oder drei Bekleidungsschichten übereinander getragen werden: Unterwäsche, Hemd/Fleece, Jacke.

Ein guter Tragekomfort kann bei Funktionstextilien nur erreicht werden, wenn die einzelnen Teile, die man übereinander trägt, funktionell harmonieren, also vor allem Atmungsaktivität bieten. Diese wird eingeschränkt, wenn man z.B. ein normales Baumwoll-T-Shirt unter einer Funktionsjacke trägt oder eine Funktionsunterwäsche unter Baumwollbekleidung. Kommt man ins Schwitzen, kann der Schweiß als Wasserdampf nicht verdunsten.

Das klassische Schichten- oder Zwiebelprinzip ist heute nur noch dann zu empfehlen, wenn man extreme Wetterbedingungen erwartet. Ansonsten ist man mit den neuen Soft Shells bei Wanderungen und auf Reisen bestens ausgerüstet.

Die erste Bekleidungsschicht ist die Funktionsunterwäsche, die atmungsaktiv sowie klimaregulierend ist. Sie transportiert den Schweiß von der Haut weg an die darüber liegende Mittelschicht (Shirts/Hemden/Blusen). Diese leitet den Schweiß weiter und sorgt zudem für Wärmeisolierung bei einem geringen Stoffgewicht. Ein optimales Körperklima erhält man mit der äußeren Schicht (Jacke). Hier werden von allem Materialien verwendet, die eine hohe Atmungsaktivität aufweisen und wind- sowie wasserabweisend sind.

Mit der Einführung von Soft Shells ist es gelungen, Kleidung zu schaffen, die die zweite und dritte Schicht miteinander verknüpft.
 
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