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Elastisch

Ohne Elastanfasern wäre Bekleidung nicht elastisch.

Die Erfindung der Elastanfaser in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ist  in der Geschichte der Chemiefaser ein Meilenstein. Elastomere Synthesefaser haben ab dann sehr schnell den Naturkautschuk ersetzt.

Kennzeichnend für Elastanfasern ist ihre hohe Elastizität. Verglichen mit Gummi ist Elastan sowohl reissfester als auch haltbarer und besitzt eine zwei- bis dreimal höhere Spannkraft, bei einem um ein Drittel geringeren Gewicht. Die Fasern dehnen sich bis zum sechsfachen ihrer Länge und verfügen über ein ausgezeichnete Rücksprungkraft. Dadurch Knittern Stoffe wesentlich weniger. Mit der Marke Spandex begann 1957 der wirtschaftliche Erfolg der Elastanfasern.

Elastanfasern werden meist aus Polyurethan hergestellt und zeichnen sich durch gute Beständigkeit gegen Salzwasser, chlorhaltiges Wasser, Sonnenschutzmittel, kosmetische Öle, Hautfett und Schweiß aus.

Sei es nun Wäsche, Strumpfhosen, Bademode, enge Jeans und Röcke,  aber auch die neuen Softshelljacken für  Sport- und Outdooraktivitäten - überall wird bei körperbetonter Kleidung Elastan verarbeitet, um einen Stretch-Effekt zu erzielen.

 
 
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