Fleece hat eine hohe Isolationswirkung und ist die Bezeichnung für flauschigen Webpelz aus Polyester.
Als Vater des Fleece gilt Helly Hansen. Er entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts die ersten warmen Westen und Jacken aus Webpelz für Jäger, Fischer und Waldarbeiter. Ihm war bekannt, dass Luft ein schlechter Wärmeleiter ist. Durch Kammern zwischen den Fasern erreichte er eine hohe Isolationswirkung.
Die Isolationswirkung von Fleece basiert auch heute noch auf diesem Grundprinzip. Alle wärmeisolierenden Stoffe funktionieren durch den Einschluss warmer Luftpolster, die dicht am Körper gehalten werden. Je hochfloriger bzw. voluminöser der Stoff, desto mehr Luft kann eingeschlossen werden.
Fleecebekleidung zeichnet sich dadurch aus. dass sie bei vergleichsweise geringem Gewicht Körperwärme halten kann.Die Materialien von heute verfügen nicht nur über eine schnelle Trocknungszeit, sondern auch über eine gute Atmungsaktivität.
Je nach Einsatzzweck werden verschiedene Gewichtsklassen eingesetzt.Micro-Fleece wiegt 100 bis 200 g/qm. Verwendet werden Microgarne, hergestellt werden daraus leichte Unterzieher oder auch Unterwäsche. Eine Fleece mit dem Gewicht von 200 g/qm ersetzt von der Wärmeisloation einen Woll-Strickpullover. Wintertauglich wird ein Fleece ab 300 g/qm. Je höher die Anforderungen an die Robustheit gestellt werden, desto mehr bedarf es an Verstärkungen an Zonen, die stark beansprucht werden. Ganz im Trend: Kuschelfleece als Kunstfell für den Winter.
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