Funktionstextilien sind wasserdicht, wenn sie einen Nässeschutz bieten.
Wie wasserabweisend ein Funktionstextil ist, hängt von seinem Einsatzzweck ab. Damit Wasser auf einem Stoff abperlt oder zumindest nicht eindringt, hat der Hersteller die Wahl zwischen verschiedenen Technologien.
Bei Bekleidung, die für Outdooraktivitäten bestimmt ist, kommt es nicht nur auf den Stoff an, sondern auch auf die Abdichtung der Nähte, die entweder durchgehend verklebt oder laminiert sind.
Die Wasserdichtigkeit von Wetterschutzjacken wird in „Wassersäule“ angegeben und spiegelt den Druck wider, dem ein Gewebe wasserdicht standhalten kann. Liegt der Druck über 1.300 ml, ist das Kleidungsstück wasserdicht, bei Werten zwischen 400 und 1300 ist das Textil lediglich Wasser abweisend.
Der alte Ostfriesennerz war aus derber Baumwolle und wurde mit Ölfarbe bestrichen. Kapitän Helly Juell Hansen hatte 1875 die Idee zum ersten "Ölzeug". Er gründete damals das Unternehmen Helly Hansen und gilt deshalb als Erfinder der Funktionsbekleidung..
1969 entwickelte Bob Gore, der Gründer von W.L. Gore & Associates in den USA die erste wasserabweisende und zugleich atmungsaktive und winddichte Membranjacke aus PTFE.
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