Der Begriff „Smart Clothes“ entstand Ende der 90er Jahre. Gemeint ist damit intelligente Bekleidung, die "smart" ist, also „mitdenkt“.
Was damals von Forschern als „Kleidung der Zukunft“ vorgestellt wurde, ist heute bereits im Handel. Kleidung aus High-Tech-Stoffen, die durch integrierte Komponenten oder ihre Oberflächenbeschaffenheit in der Lage sind, aktiv zu reagieren. Smart Clothes kommunizieren, unterhalten, wärmen/kühlen, heilen, schützen und vermitteln Wohlgefühl. Durch diese Fähigkeit unterstützen sie Funktionstextilien dabei, einen noch höheren Mehrwert der Kleidung zu bieten.
Herstellungsvarianten
Aus Sicht der Forschung gibt es zur Herstellung intelligenter Textilien drei verschiedene Möglichkeiten:
1. Adaption
Bei der Adaption werden individuelle, mobile, nicht-textile Baugruppen und Komponenten an die Kleidung angepasst und mit dieser durch die Möglichkeiten der Bekleidungstechnologie verbunden. Die technischen Lösungen sind sichtbar und müssen vor Reinigung der Textilien entfernt werden. Beispiel: Wearable Electronics.
2. Integration
Die Komponenten sind millimeter- oder gar mikrometerklein, also meist kaum wahrnehmbar. Dies erfordert spezielle Verkapselungen der nicht textilen Elemente, die einem Reinigungsprozess stand halten. Beispiel: Thermoregulierung, Phase Change Materials und adaptive Membransysteme.
3. Kombination
Werden Elemente aus dem Nano-Bereich in, auf oder zwischen die Textilkomponenten gelagert, ist dies eine Kombination. Die integrierte Intelligenz ist weder zu sehen noch zu spüren. Beispiel: Nanotechnologie.
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