Fachbegriffe

Beschichtung

Beschichtung ist ein Textilveredlungsprozess, der die funktionelle Eigenschaft von Textilien verändert.



Unter Beschichten versteht man das ein- oder beidseitige Aufbringen von Substanzen auf Fasern Gewebebahnen, Gewirke oder Faservliese, um durch die Kombination von verschiedenen Rohstoffen ein neues Produkt bzw. eine Synergie der Eigenschaften zu erzielen. Die Beschichtung kann als Streichmasse oder Schaumfolie ein- oder beidseitig auf das Textil aufgebracht werden.


Man unterscheidet zwischen luft-/wasserundurchlässiger und wasserdampfdurchlässiger, poröser Beschichtung.

Welche funktionellen Eigenschaften erzielt und ob diese auch eine lange Lebensdauer besitzen sollen, entscheidet über die Auswahl des Beschichtungsmaterials.

Ziel dieses Beschichtungsverfahrens ist eine Veränderung der physikalischen Eigenschaften des Trägermaterials. Beeinflusst werden können Wasserdichtheit, mechanische Festigkeit, Chemikalienbeständigkeit, Lichtechtheit, Abriebfestigkeit, Gas- und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit, Design, Aussehen, Haptik, Oberflächengestaltung und Volumengebung. Die Textilbeschichtung ist ein Unterbegriff der Textilveredelung.


Besteht der Anspruch, dass das Textil wetterbestänndig ist, über einen optimalen Feuchtigkeitstransport verfügt, Wasser- und Schmutz abweisend ist, eine hohe Abriebfestigkeit bei gleichzeitig weicher Oberflächebesitzt, knickfest ist und Lösemittelunempfindlich sowie auch eine sehr gute Atmungsaktivität zeigt und bei Kälte elastisch bleibt, dann bedeutet dies auch eine wesentlich aufwändigeres Beschichtungsverfahren. 

Die Textilbeschichtung unterscheidet sich von der sogenannten Textilausrüstung,

 
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